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Battlefield V auf der Gamescom 2018
veröffentlicht am 01.09.2018 von Neptune

Battlefield V war wohl das Spiel auf das ich mich am meisten gefreut habe, auch wenn es die eine oder andere Überraschung auf der Gamescom gab.

Dennoch gehört Battlefield V zu den Top 3 Spielen, welche ich auf der Gamescom sehen und spielen durfte.

 

Setting und erster Eindruck

 

Zunächst war ich überwältigt von Grafik und Landschaft, kleinen Details und dem Sound. Dann allerdings ein wenig Enttäuscht, wofür das Spiel an sich aber nur wenig konnte. Was war passiert? Am Pressetag, sind regelmäßig die Battlefield V Spiele an den Rechnern abgestürzt und mussten neu gestartet werden, was allerdings immer ein paar Minuten gedauert hat und somit meine Spielzeit verkürzt hat. Das hat dem gesamten Spielspaß nur wenig zugesetzt und somit konnte ich BFV doch noch in vollen Zügen genießen.

Das 2. Weltkrieg Setting bringt das Spiel sehr gut rüber und überzeugt durch Grafik und Atmosphäre. Dennoch hat man sehr schnell gemerkt, dass es sehr Scharfschützen lastig sein wird, aber dazu später mehr. Wir haben den wohl beliebtesten Modus in Battlefield gespielt: Eroberung.

In diesem Modus kämpfen Zwei Teams um einnehmbare Punkte, welche dann verteidigt werden müssen. Gespielt wurde auf der Map: Rotterdam.

Auf der Gamescom konnte man zwischen 4 spielbaren Klassen wählen:

Assault, Support, Medic und Scout (genauer Wortlaut?)

 

Die Klassen

 

Der Assault ist mit den klassischen “Sturmgewehren” des 2. Weltkrieges ausgerüstet. Bis auf das STG-44 waren allerdings alle Waffen Semi-Automatik. Zusätzlich dazu konnte man alle Sturmgewehre mit einem “Middle-Scope” ausrüsten, welcher dem Visier eines Scharfschützengewehrs sehr ähnlich ist. Wie jede weitere Klasse war er mit einer Pistole und einer Nahkampfwaffe ausgerüstet. Als “spezielle” Waffe trägt der Assault C4 mit sich, welches sich besonders für das Ausschalten von Fahrzeugen eignet. Insgesamt ist der Assault ein Allrounder, welcher sowohl für Nah- und Fernkampf als auch das Bekämpfen von Fahrzeugen geeignet ist.

 

Der Medic ist mit Maschinenpistolen ausgestattet und eignet sich hauptsächlich für den Nahkampf. Die Besonderheit am Medic, sollte jedem Battlefield Spieler bekannt sein, denn der Medic ist auch hier besonders im Heilen von Teamkameraden sehr gut. Ausgestattet mit einem mobilen Heil-Paket, kann er nicht nur Kameraden “unterwegs” versorgen, sondern auch sich selber heilen, was ziemlich praktisch sein kann. Als reiner Nahkämpfer hatte man es als Medic allerdings nicht sehr leicht, da der Großteil an Kämpfen über die mittlere oder große Distanz geführt wird.

 

Der Support ist die “Heavy”-Klasse, welche mit vollautomatischen MG’s ausgestattet ist.

Diese sind sehr stark gegen Infanterie und sind im liegen oder nah an einer Deckung durch ein automatisch aufgestelltes Dreibein sehr präzise. Des weiteren ist der Support mit Anti-Panzer Minen ausgestattet, welche, die sonst sehr starken Panzer, im Nu zerstören. Auch der Support hat eine besondere Aufgabe auf dem Schlachtfeld, da er Munitionsvorräte mit sich trägt und diese an seine Teamkameraden abgeben kann und soll.


 

Der Scout ist der Scharfschütze in BFV. Ausgerüstet mit einem Scharfschützengewehr mit einem großen Visier und einem Fernglas zum einschätzen der Entfernung, ist diese Klasse besonders für den Fernkampf geeignet. Da die Scharfschützengewehre meistens nur 1 bis 2 Treffer brauchen, um einen Gegner zu eliminieren, wurde diese Klasse sehr viel gespielt. Eine konkrete Aufgabe, wie der Medic oder der Support hat der Sout nicht. Ich würde ihn als eine Art Rückendeckung bezeichnen, welche Punkte hält, oder das Team beschützt.


 

Besonderheiten und meine persönlichen Eindrücke

 

Eine Sache die mir besonders gut gefallen hat, war dass man eigene Barrikaden aufbauen kann. Leider konnte man dies nur an festgelegten Orten, hilfreich war dies trotzdem. So konnte man einen eingenommenen Punkt direkt absichern und es dem Gegner unglaublich schwer machen, sich den Punkt zu holen. Außerdem war man immer wieder gezwungen sich durch Munitionsvorräte vom Support oder durch Munitionslager, welche auf der Map verteilt waren, mehr Munition zu holen, denn die Standard-Vorräte, welche man hat, sind sehr knapp.

Gleiches gilt für die Medizinische Versorgung, denn man regeneriert nicht. Wird man getroffen, muss man durch den Medic geheilt werden, oder durch eine der Versorgungsstationen, welche ebenfalls auf der Map verteilt sind.

Und damit fängt es auch wieder an, das typische Battlefield. Überall Medics, aber keiner hilft. Naja das wird sich wohl nie ändern…

Momentan ähnelt das Spiel allerdings eher einem Sniper-Battle, denn durch die enorme Stärke der Scharfschützengewehre in der Kombination mit der Map, saß in jeder Ecke ein Sniper, welcher auf seine Gegner geschossen hat, ohne dass man ihn wirklich sehen konnte.

Dennoch muss ich sagen, dass mir das Spiel im Ganzen einen großen Spaß gemacht hat und ich mich auf die kommende Beta freue.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das Spiel allen Battlefield Fans und alles Fans von dem WW2-Setting empfehlen. Es bleibt im großen und ganzen einfach ein weiterer Teil in der Battlefield-Reihe.

 

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